Für sieben Schüler*innen des ASG ging eine besondere Woche zu Ende: Beim Begabtenworkshop Kunstpioniere PLUS 2026 entwickelten sie eigene künstlerische Arbeiten, die sie zum Abschluss in den Deichtorhallen Hamburg präsentierten.
Bereits die Teilnahme an diesem Workshop ist etwas Besonderes. Die kunstbegeisterten Schüler*innen wurden gemeinsam mit weiteren Jugendlichen aus Hamburger Schulen von einer Jury ausgewählt und arbeiteten eine Woche lang unter der Begleitung der Künstlerinnen Alex Hojenski und Pauline Schönfelder im Atelier der Deichtorhallen.
Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Forschung war die Ausstellung ALLIANCE, INFINITY, LOVE – IN THE FACE OF THE OTHER. Bei exklusiven Führungen, gemeinsamen Gesprächen und praktischen Workshops sammelten die Teilnehmenden erste Eindrücke, entwickelten eigene Forscherfragen und experimentierten unter anderem mit Cyanotypie, Performance, Fotografie und unterschiedlichsten künstlerischen Materialien.
Schon nach wenigen Tagen hatte sich der Workshopraum in ein lebendiges Atelier verwandelt: Es wurde gezeichnet, gebaut, fotografiert, genäht, digital gestaltet und immer wieder ausprobiert, verworfen und weiterentwickelt. So entstanden sehr persönliche und ganz unterschiedliche Arbeiten zu Themen wie Identität, Erinnerung, Nähe und Distanz oder der eigenen Wahrnehmung.
Es war richtig schön, sich eine ganze Woche nur mit Kunst beschäftigen zu können. Die Woche ging viel zu schnell vorbei. Ich hätte am liebsten noch weitergemacht.

Der Höhepunkt der Woche war die Blitzausstellung. Viele Besucher*innen kamen, um die entstandenen Arbeiten zu sehen. Für die Schüler*innen war es ein besonderer Moment, ihre Werke in den Deichtorhallen zu präsentieren und mit den Gästen über ihre Ideen ins Gespräch zu kommen. Die feierliche Atmosphäre und die Anerkennung für ihre Arbeiten machten den Abend zu einem unvergesslichen Abschluss der Workshopwoche.

Meine Arbeiten werden 3 Wochen lang in den Deichtorhallen Hamburg ausgestellt!
, sagte eine Schüler*in noch immer etwas ungläubig nach der Eröffnung. Eine Erfahrung, die sicher lange nachwirkt und Mut macht, den eigenen künstlerischen Weg weiterzugehen.
Wir gratulieren Alessandro, Alva, Charlotte, Jaane, Mats, Merle und Mina herzlich zu dieser großartigen Leistung und freuen uns sehr, dass sie das ASG so eindrucksvoll vertreten haben.