Inmitten des grünen Landschaftsschutzgebiets des Alstertals entsteht eine zukunftsweisende Ergänzung zu unserem denkmalgeschützten Ensemble aus zehn Gebäuden. Der von tun-Architektur entworfene Neubau verbindet moderne Architektur mit den Anforderungen eines lebendigen Schulalltags und eröffnet neue Räume für Lernen, Austausch und gemeinsames Arbeiten.
Die Vorfreude in der Schulgemeinschaft ist groß, denn wir erleben seit 2 Jahren täglich, wie der Bau Form annimmt.
Wie wird der Neubau aussehen?
Der Neubau nimmt in seiner Gestaltung bewusst Bezug auf die Architektur der vorhandenen Gebäude. Gleichzeitig setzt er mit klaren Linien, viel Tageslicht und bodentiefen Fenstern moderne Akzente und schafft eine offene, freundliche Atmosphäre. Das begrünte Dach unterstreicht den nachhaltigen Charakter des Gebäudes und verbindet zeitgemäße Architektur mit dem natürlichen Umfeld des Alstertals.
Sämtliche Abbildungen und Zeichnungen auf dieser Seite © tun-Architektur


Zusammenarbeit und Gemeinschaft in neuen Räumen
Unser Neubau ist mehr als nur ein Gebäude mit neuen Klassenräumen. Er wurde so geplant, dass Lernen, Zusammenarbeit und Begegnung im Mittelpunkt stehen.
Neben den Fachräumen für Naturwissenschaften und Musik gibt es viele offene Lernbereiche, wie das Selbstlernzentrum, die Lernlandschaften und den Multifunktionsraum, in denen Schüler*innen gemeinsam arbeiten, recherchieren oder sich austauschen können.
Große Sichtachsen, Wände aus Glas und helle Räume schaffen eine freundliche Atmosphäre und machen Lernen transparent und lebendig.

Lernen in Kompartments - Raum für Austausch und Begegnung
Der Neubau ist in verschiedene Kompartments (Cluster) gegliedert, die modernes Lernen in einer offenen und flexiblen Umgebung ermöglichen. Jedes Kompartiment verbindet Fachräume mit zusätzlichen Lern- und Aufenthaltsbereichen, sodass unterschiedliche Arbeitsformen gut möglich sind.
Besonders die Kompartments Musik und Naturwissenschaften bieten mit ihren Fachräumen und ergänzenden Lernzonen vielfältige Möglichkeiten für kreatives, experimentelles und selbstständiges Arbeiten.
Auch die weiteren Kompartments sind so gestaltet, dass sie nicht nur Unterricht im klassischen Sinne ermöglichen, sondern darüber hinaus Raum für Austausch, Gruppenarbeit und individuelles Lernen bieten.
So entstehen Lernlandschaften, die den Schulalltag abwechslungsreicher machen und eigenverantwortliches Lernen gezielt unterstützen.
Welche Räume entstehen?
Auf rund 4.100 Quadratmetern entstehen vielfältige neue Lern- und Aufenthaltsbereiche.

Die neuen Klassenräume zeichnen sich durch ihre großzügige und helle Gestaltung aus. Bodentiefe Fenster sorgen für viel Tageslicht und schaffen eine angenehme Lernathosphäre. Ausgestattet mit modernen CTouch-Displays und modularem Schulmobiliar bieten die Räume zudem optimale Bedingungen für zeitgemäßen und digitalen Unterricht.

Die drei großzügigen Lernzonen im Obergeschoss bieten zahlreiche Möglichkeiten, den Schulalltag individuell zu gestalten. Ob konzentriert allein, gemeinsam in einer Gruppe, gemütlich auf einem Sofa oder an einem großen Arbeitstisch. Hier findet jede und jeder den passenden Platz zum Lernen, Arbeiten und Austauschen. So entstehen flexible Räume, die unterschiedliche Lernformen unterstützen und zum selbstständigen Arbeiten einladen.
Die neuen naturwissenschaftlichen Fachräume werden nach aktuellen pädagogischen und technischen Standards ausgestattet. Sie bieten optimale Bedingungen für experimentelles Arbeiten und fördern einen praxisnahen Unterricht. Besonders freuen wir uns über das neue Labor: Hier können Experimente sicher und praxisnah durchgeführt werden, sodass theoretische Inhalte direkt ausprobiert und untersucht werden können. Die Ausstattung unterstützt entdeckendes Lernen und bietet den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, naturwissenschaftliche Phänomene selbst zu erforschen.


Auch der musikalische Bereich wird deutlich gestärkt: Neue Räume zum Singen und Musizieren, vier Übekabinetten sowie ein Multifunktionsraum schaffen ideale Voraussetzungen für kreatives Arbeiten. Gleichzeitig eröffnen sie neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule.
Mit dem Neubau kommt das Albert-Schweitzer-Gymnasium seinem Ziel näher, sich offiziell als Musikgymnasium zu etablieren. Die neuen räumlichen Möglichkeiten bilden dafür eine wichtige Grundlage.


Im Herzen des Neubaus liegt der Multifunktionsraum. Er ist ein vielseitig nutzbarer Ort für Proben, Projekte, Präsentationen und kleinere Veranstaltungen.
Ob Musikprobe, Theateraufführung, Klassenprojekt oder schulische Veranstaltung – der Raum bietet flexible Möglichkeiten und schafft einen Rahmen für kreative und gemeinschaftliche Aktivitäten. Zusammen mit der Mensa kann er bei Bedarf zu einer größeren Einheit verbunden werden und so auch für größere Events genutzt werden.

Die neue Mensa – Entwurfplanung von Innenarchitektin SIW Matzen – wird künftig bis zu 1.200 Schüler*innen täglich mit frischem und gesundem Essen versorgen. Sie wird damit zu einem zentralen Ort des Schullebens und weit mehr als ein Ort zum Essen. Unterschiedliche Sitzmöglichkeiten, von Hochtischen bis hin zu gemütlichen Sitznischen, schaffen eine einladende Atmosphäre für die ganze Schulgemeinschaft. So entsteht ein Raum, in dem gemeinsam gegessen, sich ausgetauscht und auch außerhalb des Unterrichts gelernt und gearbeitet werden kann.




Das Selbstlernzentrum bietet Schülerinnen und Schülern ab der 10. Klasse einen ruhigen Ort zum konzentrierten Arbeiten. In einer Atmosphäre, die an eine Bibliothek erinnert, können Freistunden genutzt oder Klausuren, Präsentationen und andere schulische Aufgaben in Ruhe vorbereitet werden. So entsteht ein Rückzugsort für selbstständiges Lernen und fokussiertes Arbeiten.

Der Grundriss
Bei Klick auf die unten stehenden Bilder kann man sich die Raumaufteilung der beiden Geschosse anschauen.
Schulhöfe und Außenbereiche
Rund um den Neubau entstehen grüne Lieblingsorte: die Terrasse am Teich, der NaWi-Garten, der Historische Garten und der Garten „Singen unter Bäumen“. Diese Natur-Oasen laden zum Entspannen, Entdecken und Durchatmen ein und bieten zugleich inspirierende Lernorte für den Unterricht im Freien.

Der Musikhof wurde ebenfalls umfassend aufgewertet. Durch die Erweiterung der Grünflächen und den Wegfall der temporären Fahrradständer ist hier wieder ein einladender Ort entstanden, der Raum zum Spielen, Ausruhen und Zusammensein bietet.
Auch der H-Hof hat ein neues Gesicht bekommen. Neue Sitzgelegenheiten laden zum Treffen, Austauschen und Entspannen ein. Besonders die große Holzplattform ist schon jetzt ein vielseitig genutzter Ort. Sie eignet sich sowohl für Unterricht im Freien und kleine Aufführungen als auch als beliebter Platz zum Verweilen in den Pausen.


Modern, nachhaltig, ausgezeichnet
Der Neubau setzt auch in Sachen Nachhaltigkeit Maßstäbe. Er wird im Energieeffizienzstandard EG-40 realisiert, erhält ein Gründach sowie eine Photovoltaikanlage und leistet damit einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.


Gleichzeitig wird sensibel auf die Anforderungen des Denkmalschutzes und des Naturschutzes im Bereich des Alsterlaufs eingegangen.
Entworfen wurde das Gebäude vom Hamburger Büro tun-architektur und es ist auf eine DGNB-Zertifizierung in Gold ausgelegt – ein Zeichen für höchste Nachhaltigkeitsstandards.
Mit diesem modernen und zukunftsweisenden Gebäude entsteht ein Ort, der unsere Schule langfristig stärkt. Und wir freuen uns sehr darauf, die neuen Räume bald mit Leben zu füllen
Wann wird der Neubau fertig sein?
Die Übergabe ist für den Sommer 2026 geplant.

