Zum ersten Mal veranstaltete die Griffelkunst-Vereinigung gemeinsam mit dem Fachreferat Bildende Kunst und der Behörde für Schule und Berufsbildung den Druckgrafikwettbewerb „Überfluss“ – und unsere Schülerinnen und Schüler vom Albert-Schweitzer-Gymnasium waren mit dabei.

Das Thema „Überfluss“ lud dazu ein, eigene Ideen zum Motto „Wovon hast du zu viel?“ oder „Was ist komplett überflüssig?“ künstlerisch umzusetzen. Alle Drucktechniken waren erlaubt, von Linolschnitt über Kaltnadelradierung bis hin zu Abdrucken von Gegenständen oder Kartoffeldruck.

Aus 526 eingereichten Arbeiten aus ganz Hamburg wurden insgesamt 123 Grafiken für die Ausstellungausgewählt – darunter auch mehrere Arbeiten von Schüler*innen aus dem WP9 Kunstkurs von Frau Hernaiz:

  • Paulia Z. und Juli U.: „Ein stiller Alltag“ (Kaltnadelradierung)

  • Carlotta K.: „Wenn genug nie genug ist“ (Abdruck)

  • Mila B.: „War ich nie genug?“ (Kaltnadelradierung und Linoldruck)

  • Chiara K. und Mara B.: „Wert zu Wertlosigkeit“ (Kaltnadelradierung)

  • Pia H. und Elisabeth N.: „Kaffeefluss“ (Kaltnadelradierung)

  • Aurelia G.: „Das Mädchen, das in den Wellen verschwand“ (Kaltnadelradierung und Linoldruck)

Bei der gut besuchten Vernissage in der Griffelkunst-Vereinigung konnten die Besucherinnen die Arbeiten in aller Ruhe betrachten. Die Druckgrafiken zeigten eindrucksvoll die Vielfalt der Techniken – von Linolschnitt über Kaltnadelradierung bis zu experimentellen Abdrucken – und machten die kreativen Ideen und individuellen Perspektiven unserer Schülerinnen sichtbar. Jede Arbeit erzählte eine eigene Geschichte, die sowohl zum Nachdenken anregte als auch überraschte.

Im Anschluss wurden den teilnehmenden Schüler*innen ihre Urkunden feierlich überreicht – ein Moment, der ihren Einsatz, ihre Kreativität und ihr künstlerisches Engagement würdigte.

Als besondere Überraschung erhielten Juli U. und Paulia Z. als Gewinnerinnen des Wettbewerbs einen Preis für ihre Kaltnadelradierung „Ein stiller Alltag“. In ihrer Arbeit setzten sie sich eindrucksvoll mit dem Thema Gewalt gegen Frauen auseinander. Die Jury hob dabei besonders die starke Ausdruckskraft und die konzeptionelle Tiefe hervor, mit der sie das ernste Thema auf eindrucksvolle und berührende Weise umgesetzt haben.

Wir gratulieren allen Schüler*innen herzlich zu ihren großartigen Arbeiten und sind sehr stolz darauf, dass ihre Kreativität, ihr Engagement und ihre originellen Ideen bei diesem ersten Druckgrafikwettbewerb der Griffelkunst gewürdigt wurden.