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Wir sind fest davon überzeugt, dass es der richtige Weg ist, auch den kommenden 9. Jahrgang ab dem Sommer vollständig mit iPads auszustatten. Das passt nicht nur zum Alter der Jugendlichen, sondern knüpft direkt an die guten Erfahrungen an, die wir in den letzten Jahren im Unterricht gesammelt haben. Wir wollen das, was bereits funktioniert, gemeinsam mit Ihren Kindern weiterführen.

Die finanzielle Situation

Klar ist aber auch: Die Mittel der Schulbehörde und unsere eigenen Reserven sind mittlerweile weitgehend erschöpft. Da die aktuellen Jahrgänge 9 bis 11 ihre Geräte bis zum Abschluss behalten, kann die Schule aus eigener Kraft keine vollständige Ausstattung eines neuen Jahrgangs mehr sicherstellen.

Wie wir das Ziel gemeinsam erreichen

Damit das digitale Lernen für alle Realität wird, haben wir die Verteilung der Lasten neu kalkuliert. Unser aktuelles Budget reicht aus, um etwa ein Drittel der benötigten Geräte zu stellen.

Das bedeutet im Umkehrschluss: Um die Vollausstattung zu erreichen, müssen zwei Drittel der Geräte aus dem privaten Umfeld kommen – sei es durch bereits in den Familien vorhandene iPads oder durch Neuanschaffungen. Nur durch dieses Zusammenspiel aus Schule und Elternhaus können wir sicherstellen, dass im nächsten Schuljahr wirklich jede Schülerin und jeder Schüler mit einem eigenen Gerät arbeiten kann.

Wir hoffen deshalb auf Ihre Unterstützung, um diesen Standard für den kommenden Jahrgang zu sichern.

Als Kooperationspartner konnten wir die Firma EDUXPERT by JessenLenz aus Lübeck gewinnen.

EDUXPERT stellt einen Onlineshop bereit, in dem Sie für Ihr Kind aus mehreren Optionen wählen und so das richtige iPad-Paket zusammenstellen können. Die Preise sind marktüblich, allerdings im Zusammenhang mit der Versicherung sehr sinnvoll.

Sie können wählen zwischen iPad 11. Generation Wi-Fi sowie dem iPad Air und dem iPad Pro in allen verfügbaren Größen und jeweils mit den unten abgebildeten Speicherkapazitäten.

Die Geräte werden unterhalb des Listenpreises angeboten, z.B. kostet ein iPad 11. Generation (128GB) statt 399,- bei Apple 369,-. Das Zubehör wird jedoch nicht reduziert angeboten.

Alle Preise können Sie als Vorschau hier sehen:

Dazu kommen eine Tastatur-Hülle, ein Stift sowie optional: Panzerglas, eine externe Tastatur und/oder Maus sowie eine Gravur. Auch die Versicherung ist optional, jedoch empfehlenswert.

Auf der Seite wird weiteres Multimedia-Zubehör angeboten – das können Sie aber auch einfach ignorieren.

Sie finden den Shop hier: https://jledu.de/asgh/ Das Passwort lautet:

Was bedeutet es, dass die iPads durch die Schule verwaltet werden?

Die iPads, die in der Schule zum Einsatz kommen, werden durch ein sogenanntes Mobile Device Management (MDM) betreut. Hierfür verwenden wir die Software „jamf school“, welche es uns erlaubt, Anwendungen auf die iPads zu übertragen, Aktualisierungen durchzuführen und das Nutzungsverhalten der Geräte auf dem Schulareal zu steuern (beispielsweise das Blockieren bestimmter Webseiten). Im Zuge dieser Verwaltung haben die von der Schulleitung autorisierten Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, gewisse Merkmale der Geräte auch außerhalb des Schulbereichs einzusehen, wie etwa den annähernden Standort des iPads, seinen Ladezustand und welche Apps darauf installiert sind. Es ist jedoch in keinem Fall möglich, auf gespeicherte Inhalte zuzugreifen – die privaten Daten der Nutzerinnen verbleiben ausschließlich auf dem Gerät und sind für uns nicht einsehbar.

Soll ein bereits vorhandenes Gerät in unser MDM aufgenommen werden, so muss das Gerät zunächst vollständig in den Auslieferungszustand versetzt werden, d.h. alle Daten und Einstellungen  werden gelöscht. Anschließend ist es u.U. möglich, ein Daten-Backup wieder einzuspielen und sich mit dem Apple Account anzumelden.

Dieser Prozess dauert pro Gerät ca. 25-30 Minuten. Wir werden für alle einzubindenden Gerät rechtzeitig einen Zeitplan erstellen. Es ist jedoch notwendig, dass wir die Geräte für ca. 48 Stunden einsammeln, damit der Prozess geordnet und ohne Zeitdruck abgearbeitet werden kann. Dies wird voraussichtlich in der Reisewoche im Herbst 2026 sein.

FAQ

Erfahrungen zeigen, dass es unseren Schüler*innen leichter fällt, das iPad als Arbeitsgerät einzurichten und zu nutzen, wenn sie es kontinuierlich – also auch zuhause bspw. für Hausaufgaben – benutzen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Möglichkeit, persönliche Unterrichtsergebnisse digital und zentral zu dokumentieren.

Und: Persönliche iPads sparen Zeit. Die echte Lernzeit erhöht sich, da Verwaltung und Transport von Unterrichtsmaterialien entfallen. Durch die digitale Verfügbarkeit von Materialien und Aufgaben können Schülerinnen und Schüler unabhängiger arbeiten und ihre Zeit effektiver nutzen.

Das iPad ist am ASG ab der 9. Klasse ein weiteres Unterrichtsmittel neben, Buch, Block und Stift. Denn: Unterricht und Lernwirksamkeit sind nicht automatisch besser, wenn ein iPad benutzt wird! Auch hier kommt es auf eine gute didaktisch-methodische Planung und Steuerung des Unterrichts an. Der Einsatz des iPad ist demnach von Lerninhalten und Aufgabentypen abhängig. In unseren bisherigen iPad-Klassen wird das iPad deswegen zwar fortwährend, aber eben nicht immer benutzt.

 

Auch aus diesem Grund starten wir mit der Ausstattung unserer SuS erst in der 9. Klasse. Und Erfahrungen mit unseren iPad-Klassen zeigen, dass das Schriftbild unserer Schüler*innen nicht besser oder schlechter geworden ist. Die Schreibhaltung des Pencil unterscheidet sich auch nicht allzu sehr von der üblichen Stifthaltung.

Wir können nicht jeden Schüler, jede Schülerin mit einem schulischen Gerät ausstatten, da wir nicht mehr die Mittel haben. Die Leihgeräte, die wir im kommenden Schuljahr zur Verfügung stellen, werden zum Großteil Geräte sein, die schon vorher genutzt wurden und nach nunmehr vier bis fünf Jahren in Dauernutzung auch Verschleißerscheinungen aufweisen. Nicht selten ist auch die Akkulaufzeit mittlerweile deutlich kürzer, so dass sie ohne externe Power-Bank nicht den ganzen Schultag „durchhalten“.

Wenn Sie in der Familie ein iPad haben, dass Ihr Kind nutzen kann, ist der Einsatz problemlos möglich. Zur zeitweisen Einbettung des Gerätes in die Schulverwaltung, lesen Sie bitte weiter unten.

Sollte es Ihnen möglich sein, ein neues Gerät zu erwerben und Sie einen Erwerb ohnehin erwägen, kann ihr Kind ein Neugerät problemlos bis mindestens zum Abitur nutzen und kann auch hinsichtlich der Speicherkapazitäten gut planen. Hinsichtlich der empfohlenen Spezifikationen eines neuen Gerätes lesen Sie bitte ebenfalls weiter unten.

Das ist eine strategische Entscheidung, die den Verwaltungs- und unterrichtlichen Organisationsaufwand für alle Beteiligten gering hält.

Ja, wenn es die notwendigen Spezifkationen erfüllt (siehe weiter unten). Es ist jedoch unbedingt notwendig, dass das Gerät in unser Mobile Device Management (MDM) aufgenommen wird (vgl. Technisches). Sollten Sie noch keine Tastatur oder Stift haben, müssten sollten sie dies für die einfache Handhabung des Gerätes noch anschaffen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein erworbenes ebenso wie die entliehenen Geräte sich durch die Ausgestaltung unserer Regeln nicht als „shared IPads“ mit mehreren Nutzern betreiben lassen. Im privaten Bereich sind unsere Profile weitgehend frei und es stehen alle Funktionen und Apps zur Verfügung.

 

Wir verteilen zwingend die Zugangsdaten zu unseren schulischen WLANs und durch die Randomisierung der MAC-Adresse wird verhindert, das Gerät eindeutig zuordnen zu können. Wir erzwingen einen PIN-Code zum Entsperren des Gerätes. Es ist verboten, das MDM zu verlassen, die Restriktion kann nur durch das ASG aufgehoben werden. Die Geräte werden Nutzern zugeordnet, die wir in jamf school erstellen. Über Benutzergruppen werden dann Restriktionen auf die Geräte übertragen.

 

Die Erkennung des schulischen Bereichs erfolgt über die IP-Adresse des Internet Access Points. Unterscheidet sich diese von der IP des ASG wird das private Profil genutzt. Bedauerlicherweise erfolgt die Erkennung manchmal schleppend und das neue Profil wird verzögert aufgespielt (in seltenen Fällen handelt es sich um Stunden). Wenn dies passiert, bleiben die schulischen Restriktionen (ASG Hintergrundbild, es werden nur ausdrücklich erlaubte Apps gestattet, das WLAN muss eingeschaltet bleiben, Internet Inhaltsfilter) auch im privaten Bereich vorübergehend erhalten. Oft hilft dann ein Neustart des iPads. Reguläre Dokumente von Apps wie GoddNotes, Keynote o.ä. sind davon nicht betroffen. Sichtbar für die Administration sind die Nutzungsdaten des Gerätes (wann zuletzt online, welche iPadOS-Version, welche Apps wurden privat installiert, wie viel Speicher ist frei, Standort basierend auf der IP-Adresse).

 

Die Administration der privaten „Bring Your Own Device“_Geräte erfolgt durch die Eigentümer, durch das ASG wird lediglich die schulische Funktionalität gepflegt. Die Eigentümer verpflichten sich das iPadOS der Geräte auf einem aktuellen Stand zu halten.

Die Geräte werden nicht zu Hause, sondern in der Schule eingeschränkt, eben weil es sich ja um private Geräte handelt. Die Einschränkung wird dabei über die Verwaltungssoftware „jamf school“ administriert, die auf die WLAN-SSID (hamburg-schule oder wlan-sg) zugreift und beim Einloggen in das WLAN bzw. den daraus hervorgehenden Standort oder die IP-Adresse die private Nutzung einschränkt und im heimischen WLAN wieder freigibt. Dabei kann es u.U. zu einer leichten zeitlichen Verzögerung kommen – das passiert aber nur selten und nur im Einzelfall. Meist hilft ein Neustart des Gerätes und es ist wieder im „Privatbesitz“.

 

Wichtig ist dabei, dass sich diese Einschränkung nicht auf die Dateien auswirkt, man dadurch also nicht zwischen „privat“ und „Schule“ trennt, sondern dass bestimmte Möglichkeiten der Bedienung und Apps (z.B. Netflix oder TikTok) in der Schule nicht verfügbar sind.

 

Die Verwaltungssoftware zeigt für jedes Gerät den ungefähren Standort an, und zwar ausgehend von der IP-Adresse des Internetproviders. Man kann also nicht sagen, wo sich das Gerät aufhält, aber man kann ungefähr sehen, wo das Gerät eingeloggt ist. Darauf haben nur der Schulleiter, Herr van Venrooy als Adminstrator und Herr Schaperjahn als Digitalbeauftragter Zugriff. Es besteht zu keiner Zeit die Möglichkeit, Tätigkeiten auf dem Gerät einzusehen. Man kann allerdings nachvollziehen, welche Apps installiert wurden. Nicht einsehbar sind auch die gespeicherten Daten und Fotos – darauf haben wir natürlich niemals Zugriff. (Es sei denn, wir halten das Gerät physisch in der Hand.)

 

Das Gerät lässt sich bei Bedarf durch einen einfachen Klick in der Verwaltungssoftware wieder „befreien“ und ist damit dann wieder ein vollständiges Privatgerät.

Vieles geht, daher nachfolgend nur stichpunktartig aufgelistet:

  • Apple sichert für mind. fünf Jahre Updates zu, d.h. man sollte sich überlegen, bis wann man das Gerät mind. nutzen möchte (9-12 = vier Jahre)
  • kein Kind braucht bei uns ein iPad Pro oder Air. (Allerdings sind diese Geräte eindeutig leistungsfähiger und auch langlebiger, von einem iPad mini ist wegen der Größe abzuraten)
  • daher zu empfehlen: iPad 11.Generation (klassisch)
  • Das Modell ist mit 128 oder 256 GB Speicher erhältlich, 128 GB ist durchaus ausreichend, wenn man keine Filme herunterlädt oder all zu viele Fotos hat (mit Adapter und USB ist auch eine externe Speicherung von Daten möglich)

 

Das ASG hat zuletzt iPads der 9.-11.Generation mit 64-128 GB zur Ausleihe zur Verfügung gestellt. Das wird auch im kommenden Schuljahr so sein, wobei wir wahrscheinlich alle Geräte der 7.Generation aus dem Verkehr ziehen werden.

 

Die Geräte die bspw. über JessenLenz und die Schule als Eigentumsgeräte bestellt wurden, werden in Kisten in etwa der Größe eines Schuhkartons ausgeliefert. Da es sich um Eigentum handelt, wird hier nur das IPad initialisiert und das Schulprofil geladen. Die Montage der Tastatur, der Stifte und von weiterem Zubehör machen die Eigentümer, da dies oft so erwartet wird. In den Kartons sind auch die Rechnungen, die für Garantie und Versicherung wichtig sind.

Als Schule können wir uns glücklich schätzen, dass wir mit Herrn van Venrooy einen Kollegen haben, der sich um nahezu die gesamte schulische digitale Hardware kümmert. Dazu gehört auch die Installation der notwendigen Software auf den iPads.

Neu gekaufte iPads werden ebenfalls von Herrn van Venrooy aufgesetzt, wie private Geräte. Diese geschieht nach Abgabe im Sekretariat innerhalb weniger Werktage.

Wir nehmen uns hier zu Beginn des Schuljahres mit den Kolleginnen und Schülerinnen ausreichend Zeit zur Vorbereitung und Übung mit den Geräten. Gute Erfahrung haben wir mit erfahrenen SuS aus höheren Klassen gemacht, die in Projektzeiten wichtige Erfahrungen an den neuen iPad-Jahrgang weitergeben. Unterstützt werden wir bei technischen Fragen auch von Herrn van Venrooy, der allen SuS an dem Ausgabetag und in über IServ zu vereinbarenden Sprechstunden zu Verfügung steht.

Für den Versicherungsschutz eines Gerätes ist der/die Schülerin verantwortlich. Dies gilt ebenso wie bei Schulbüchern. Ein eigenes iPad ist häufig über die Hausratsversicherung mitversichert. Für ein Leihgerät müssen Sie als Familie gegebenenfalls eine gesonderte Versicherung abschließen. Empfehlungen dürfen wir als Schule hier nicht machen, es handelt sich aber um keine all zu teure Versicherung. Wenden sie sich in dieser Frage bitte gerne auch an den Elternrat.

Bei geliehenen iPads müssen Schäden an der Hardware vom Entleiher auf eigene Kosten behoben werden. Grundsätzlich empfiehlt es sich, hierfür eine Versicherung abzuschließen. Wir dürfen keine Versicherungen empfehlen oder vermitteln. Wenden sie sich in dieser Frage bitte an den Elternrat.

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