In diesem Schuljahr fand an unserer Schule nach langer Pause endlich wieder ein Debattierwettbewerb für die 9. Klassen statt. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Fähigkeit zu fördern, sachlich zu argumentieren, unterschiedliche Positionen abzuwägen und respektvoll miteinander zu diskutieren.

An den Vorrunden nahmen jeweils zwei Schüler:innen aus jeder neunten Klasse teil, sodass insgesamt drei Vorrunden – Debatten stattfanden. Die Streitfrage der Vorrunde lautete:


Soll Social Media in Deutschland erst ab 16 Jahren erlaubt werden?


Die Teilnehmenden setzten sich kontrovers mit dem Thema auseinander und überzeugten durch strukturierte Argumente, eine ausgeprägte Gesprächsfähigkeit sowie eine gute Sachkenntnis.

Die Jury bestand aus Deutschlehrkräften sowie Schüler:innen der Klasse 10a, die die Debatten aufmerksam verfolgten und nach den Kriterien von Jugend debattiert bewerteten. Auf Grundlage der vergebenen Punkte qualifizierten sich die vier besten Debattierenden für das Finale.

Den Einzug in die Finalrunde schafften Lene (9a), Emilia (9c), Sarina (9d) und Jon (9f).

Die Finalfrage lautete:

Soll der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Unterricht grundsätzlich verhindert werden?

Die Finaldebatte fand in der Aula vor großem Publikum statt. Alle 9. Klassen verfolgten die Diskussion aufmerksam. Die Finalist:innen zeigten eindrucksvoll, wie differenziert und respektvoll auch kontroverse Themen diskutiert werden können. Am Ende setzte sich Lene aus der 9a durch.

Organisiert und moderiert wurde der Wettbewerbstag von Frau Eckert, die für einen reibungslosen Ablauf sorgte. Danke an alle Teilnehmenden, Jurymitglieder und Helfenden, die diesen Tag zu einem gelungenen Beispiel für gelebte Debattenkultur gemacht haben.